Nachbesprechung Kommunalwahl vom UWG-Team
Nach Abschluss der Kommunalwahlen, in denen die Bürgermeister, Gemeinderäte, Landräte und Kreisräte für die nächsten sechs Jahre gesucht wurden, trafen sich die Kandidaten der Unabhängigen Wähler-Gemeinschaft (UWG) um Rückschau zu halten und Bilanz zu ziehen. Der Schwerpunkt der Betrachtung, die UWG-Vorsitzende Ricarda Breundl zusammengestellt hatte vorstellte, lag vor allem auf den Wahlergebnissen im Markt Langquaid, die Bürgermeister Herbert Blascheck - er blieb bei der fünften Bewerbung ohne Gegenkandidaten - bei einem kleinen Minus im Vergleich zum Jahre 2020 herausragende 94,1 % bescherten.

Interessantere Zahlen bot die Wahl der 20 Marktgemeinderäte, von denen letztlich fünf Sitze auf die Fraktion der UWG entfielen. Das erhoffte sechste Mandat wurde nach dem Sitzverteilungsverfahren "Sainte-Lague" nur knapp - um 130 bei 55 404 gültigen Stimmen - verfehlt und fiel an die dadurch auf zehn Ratsmitglieder anwachsende CSU. Geringe prozentuale Zuwächse - bei um 3% auf 66,4% gestiegener Wahlbeteiligung - verzeichneten im Vergleich zur Vorwahl neben der UWG (26,8% / +0,4%) die SPD (14,9% / +0,5%) und die CSU (46,9% / +0,3%). Leichte Verluste musste hingegen die ÖDP hinnehmen (11,4% / -1,2%), die nun im Gemeindeparlament auf zwei Räte reduziert wurde.

Die vergleichende Auswertung der Urnenwahl und Briefwahl zeigte, dass die UWG bei den Briefwählern mit 28% als einzige Gruppe über ihrem Gesamtwahlergebnis lag, während die restlichen Parteien bei der Urnenwahl - prozentual gesehen - besser abschnitten. Ihre besten Resultate erzielte die UWG in den Stimmbezirken 1 (Gebiet zwischen Abensberger, Herrnwahlthanner, Rottenburger und Staatsstraße 2144) und 4 (südl. der Abensberger Straße und Ortsteile). Große Freude herrschte bei den "Unabhängigen" über den Einzug der beiden Frauen Ricarda Breundl und Lena Weber - wobei sechs Frauen auf der 20er-Liste kandidierten - die zusammen mit zwei CSU-Frauen verhinderten, dass der Marktrat zur reinen Männergesellschaft wurde. Positiv registriert wurde auch, dass mit Ricarda Breundl und Markus Resch zwei Neulinge - sie übernehmen die Ratssitze der nach 18 bzw. sechs Jahren nicht mehr antretenden Helmut Karl und Ingolf Lugauer - das Marktgremium etwas verjüngen und bereichern und mit Maximilian Stempfhuber, Fabian Zeislmeier und Anton Frauenhofer jun. drei weitere mit ihren guten Stimmenzahlen schon vorsichtig an der Rathaustür anklopften. Die Vorstandschaft bedankte sich bei allen, die sich im Wahlkampfteam bei den sieben Ortsterminen und auch bei den analogen wie digitalen Auftritten engagiert haben und bei allen Wählern, die der UWG ihr Vertrauen geschenkt haben.

Der Blick richtete sich bei diesem Treffen jedoch auch in die Zukunft: Weiterhin sollen Aktionen wie die Christbaum-Abholaktion und "UWG on tour" (Betriebsbesuche, Fahrten) sowie Veranstaltungen wie das Frühjahrs- oder Sommerfest und UWG-Stammtische - im Kernort wie in den Ortsteilen - den internen Zusammenhalt fördern und den Kontakt zu den Bürgern intensivieren. Dazu trug das sich an die Wahl-Nachbetrachung anschließende gemeinsame Essen - gesponsert von zwei UWG-Räten - schon bei.
Text Martin Zeilhofer

UWG Fraktion 2026-2032 mit Nachrücker
Willi Duschl, Lena Weber, Markus Resch, Ricarda Breundl, Hermann Pritsch, Maxi Stempfhuber

 

Namensänderung bei der FWG bald abgeschlossen
Programm für 2025 festgelegt 

 

Langquaid. (zei) Die Jahreshauptversammlung der Freien Wählergemeinschaft (FWG) fand vor Kurzem im Gasthaus Appoltshauser in Mitterschneidhart statt, wo sich 15 Mitglieder eingefunden hatten. 

 

Nach der Eröffnung durch die beiden Vorsitzenden Maximilian Glötzl und Markus Steffel widmeten sich die Versammelten der Namens- und Satzungsänderung, die aufgrund von Einwänden des Registergerichtes  vorgenommen werden mussten. Beide wurden einstimmig beschlossen, so dass nun demnächst die FWG als UWG (Unabhängige Wählergemeinschaft) kommunalpolitisch tätig sein wird. Ricarda Breundl begründete die Namensänderung kurz und prägnant: Die UWG will der Verwechslungsgefahr mit der politischen Partei der "Freien Wähler" aus dem Weg gehen und  ihre Bürgerorientierung, ihr kommunales Engagement und vor allem ihre Unabhängigkeit noch stärker zum Ausruck bringen. Sie scheut auch bei unterschiedlichen Anschauungen und Meinungen die respektvolle Diskussion nicht, um allen Bürgern aus der Marktgemeinde Langquaid mit ihren Ortsteilen ein geschätzter Ansprechpartner zu sein und ihre Interessen zu vertreten.
 

 

Schatzmeister Matthias Schart wartete mit einem Kassenbericht auf, der ein leichtes, aber nicht Sorge bereitendes Minus im abgelaufenen Geschäftsjahr aufwies. Die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft, beantragt durch die beiden Kassenprüfer Siegfried Hutterer und Michael Wocheslander, war dank der sorgfältigen Buchführung nur eine Formsache. 

 

Fraktionssprecher Willi Duschl und Marktgemeinderat Ingolf Lugauer blickten anschließend auf einige kommunalpolitische Eckdaten und Maßnahmen: Die schwierige Haushaltssituation, auch abzulesen an der Kreditschuldenverdoppelung von drei auf sechs Millionen Euro seit dem Jahre 2015, wird auch beim Bürger u. a. durch teils erhebliche Gebührenerhöhungen spürbar und sorgt dafür, dass geplante und notwendige Investitionen verschoben werden müssen. Freilich hat die Kommune gerade im Bereich der Kinderbetreuungseinrichtungen - im Gegensatz zu manch anderen Gemeinden bereits Vorsorge getroffen, so dass die zukünftigen Belastungen in diesem kostenintensiven Sektor geringer ausfallen sollten. Einige wenige Baumaßnahmen wie der Trinkwasser-Tiefenbrunnen II (ca. 600 000 Euro), die Kanalsanierung Leitenhausen (ca. 550 000 Euro), die Friedhofserweiterung Langquaid (Urnenwände und Garten der Erinnerung) und der 1,7 Hektar große Preymesserpark erfordern nicht nur umsichtige Planung, sondern fast immer auch kommunale Gelder. Da kommt eine großzügige zweckgebundene Spende, die der Gemeinde zuteil wurde, zum richtigen Zeitpunkt, wie von den anwesenden Räten zu erfahren war. 
Zum Schluss galt das Interesse den vergangenen wie künftigen internen Unternehmungen. So wird am 8. Dezember wieder eine Busfahrt zum Weihnachtsmarkt auf Schloss Guteneck angeboten und die Christbaum-Abholaktion wird am 12. Januar durchgeführt. Geplant sind für 2025, ohne dass die Termine schon feststehen, auch Betriebsbesichtigungen vor Ort, ein Frühjahrs- oder Sommerfest, ein Ausflug für Familien und die Schwammerlexkursion im Frühherbst.



Text Martin Zeilhofer

 

Zauberhafte Stunden auf dem Weihnachtsmarkt 

"FWG on tour" führte auf Schloss Guteneck 


Nach einer längeren Pause fand die von der neuen Vorstandschaft wiederbelebte Aktion "FWG on tour" großen Zuspruch. Mit dem ausgebuchten Bus der ortsansässigen Firma Schmid wurde der Weihnachtsmarkt auf Schloss Guteneck (bei Nabburg) angesteuert. Für einige Stunden ließen sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene in eine mittelalterlich-romantische Welt entführen, in der durch die - heuer noch erweiterte - Lichtinszenierung des Schlosses und seiner Umgebung eine besondere Atmosphäre erzeugt wird. An diesem "Ort für die Seele" - damit wird für den Markt geworben - gab es für alle Altersgruppen auch viel für die Sinne. Die wunderbare Illuminierung, das historische Lagerleben mit Rittersleuten und zum Leben erweckte alte wie neue Handwerkskünste boten etwas für das Auge. Viele kulinarische Köstlichkeiten, wie zum Beispiel Mutzbraten, Baumstriezel und Feuerwürstl, an vielen der über 100 Buden, im Ritterkeller, im Gutsstadel oder im neuen Panoramacafé verwöhnten den Gaumen. Die Kinder, jedoch nicht ausschließlich, hatten ihre Freude an der lebensgroßen Krippe und im Märchenwald oder ließen sich beim Ponyreiten, im Streichelzoo und auch beim Specksteinschnitzen aktivieren. Vorweihnachtliche Musik, in manchen Räumlichkeiten sogar live vorgetragen, schmeichelte um die Ohren und sorgte zusätzlich für eine zauberhafte Stimmung. Von Mitorganisatorin Ricarda Breundl war zu erfahren, dass sich viele der Besucher aus Langquaid und Umgebung gerne noch etwas länger am "Geheimtipp" unter den Weihnachtsmärkten Bayerns aufgehalten hätten. 

Text Martin Zeilhofer
Bild Lena Weber 

Zauberhafte Stunden auf dem Weihnachtsmarkt 

"FWG on tour" führte auf Schloss Guteneck 


Nach einer längeren Pause fand die von der neuen Vorstandschaft wiederbelebte Aktion "FWG on tour" großen Zuspruch. Mit dem ausgebuchten Bus der ortsansässigen Firma Schmid wurde der Weihnachtsmarkt auf Schloss Guteneck (bei Nabburg) angesteuert. Für einige Stunden ließen sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene in eine mittelalterlich-romantische Welt entführen, in der durch die - heuer noch erweiterte - Lichtinszenierung des Schlosses und seiner Umgebung eine besondere Atmosphäre erzeugt wird. An diesem "Ort für die Seele" - damit wird für den Markt geworben - gab es für alle Altersgruppen auch viel für die Sinne. Die wunderbare Illuminierung, das historische Lagerleben mit Rittersleuten und zum Leben erweckte alte wie neue Handwerkskünste boten etwas für das Auge. Viele kulinarische Köstlichkeiten, wie zum Beispiel Mutzbraten, Baumstriezel und Feuerwürstl, an vielen der über 100 Buden, im Ritterkeller, im Gutsstadel oder im neuen Panoramacafé verwöhnten den Gaumen. Die Kinder, jedoch nicht ausschließlich, hatten ihre Freude an der lebensgroßen Krippe und im Märchenwald oder ließen sich beim Ponyreiten, im Streichelzoo und auch beim Specksteinschnitzen aktivieren. Vorweihnachtliche Musik, in manchen Räumlichkeiten sogar live vorgetragen, schmeichelte um die Ohren und sorgte zusätzlich für eine zauberhafte Stimmung. Von Mitorganisatorin Ricarda Breundl war zu erfahren, dass sich viele der Besucher aus Langquaid und Umgebung gerne noch etwas länger am "Geheimtipp" unter den Weihnachtsmärkten Bayerns aufgehalten hätten. 


Text Martin Zeilhofer
Bild Lena Weber 

Zauberhafte Stunden auf dem Weihnachtsmarkt 

"FWG on tour" führte auf Schloss Guteneck 


Nach einer längeren Pause fand die von der neuen Vorstandschaft wiederbelebte Aktion "FWG on tour" großen Zuspruch. Mit dem ausgebuchten Bus der ortsansässigen Firma Schmid wurde der Weihnachtsmarkt auf Schloss Guteneck (bei Nabburg) angesteuert. Für einige Stunden ließen sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene in eine mittelalterlich-romantische Welt entführen, in der durch die - heuer noch erweiterte - Lichtinszenierung des Schlosses und seiner Umgebung eine besondere Atmosphäre erzeugt wird. An diesem "Ort für die Seele" - damit wird für den Markt geworben - gab es für alle Altersgruppen auch viel für die Sinne. Die wunderbare Illuminierung, das historische Lagerleben mit Rittersleuten und zum Leben erweckte alte wie neue Handwerkskünste boten etwas für das Auge. Viele kulinarische Köstlichkeiten, wie zum Beispiel Mutzbraten, Baumstriezel und Feuerwürstl, an vielen der über 100 Buden, im Ritterkeller, im Gutsstadel oder im neuen Panoramacafé verwöhnten den Gaumen. Die Kinder, jedoch nicht ausschließlich, hatten ihre Freude an der lebensgroßen Krippe und im Märchenwald oder ließen sich beim Ponyreiten, im Streichelzoo und auch beim Specksteinschnitzen aktivieren. Vorweihnachtliche Musik, in manchen Räumlichkeiten sogar live vorgetragen, schmeichelte um die Ohren und sorgte zusätzlich für eine zauberhafte Stimmung. Von Mitorganisatorin Ricarda Breundl war zu erfahren, dass sich viele der Besucher aus Langquaid und Umgebung gerne noch etwas länger am "Geheimtipp" unter den Weihnachtsmärkten Bayerns aufgehalten hätten. 

Text Martin Zeilhofer
Bild Lena Weber 


Die Marktgemeinderäte der FWG-Langquaid



 Liste der Freien Wählergemeinschaft Langquaid - 
Gemeinderäte 2020-2026


Wilhelm Duschl

Fraktionssprecher der Freien Wählergemeinschafts Langquaid e.V.


Hermann Pritsch
Zweiter Bürgermeister Markt Langquaid

Helmut Karl

Willi Duschl


Ingolf Lugauer
 
Lena Weber 



Liebe Langquaider, die Freie Wählergemeinschaft Langquaid e.V. ist eure Wahlgruppe für den Markt Langquaid. Wir sind zu 100% unabhängig, daher behandeln wir die Themen, welche rund um Langquaid mit den Ortsteilen zu tun haben. 
#frischerwind garantiert #wirfüreuch #FWGLQ 


Freie Wählergemeinschaft Langquaid

Die Wahlergebnisse zur Wahl des Marktgemeinderats Langquaid

Sehen Sie Hier